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Praxiswissen / Sichtbarkeit

Expertenpositionierung: Ein Thema wählen, das du tragen kannst

Eine brauchbare Positionierung hilft anderen zu verstehen, mit welcher Frage sie zu dir kommen können. Sie muss weder alle deine Fähigkeiten aufzählen noch dich künstlich auf ein Schlagwort reduzieren. Beginne mit einem Thema, zu dem du konkret beitragen kannst.

Sammle echte Fragen

Notiere Fragen, die dir Kunden oder Kollegen tatsächlich stellen. Markiere diejenigen, bei denen du mehr als eine allgemeine Meinung beitragen kannst. Eigene Projekte, nachvollziehbare Entscheidungen und dokumentierte Beobachtungen liefern Material. Vertrauliche Informationen bleiben dabei geschützt.

Grenze die Situation ein

Für wen ist die Frage relevant und in welchem Moment entsteht sie? Unternehmer vor der ersten Einstellung brauchen andere Informationen als eine etablierte Geschäftsleitung. Eine präzise Situation macht deine Aussage verständlicher. Sie hilft auch bei der Auswahl von Podcasts und Magazinen.

Formuliere einen überprüfbaren Kern

Nutze das Gerüst: Ich beschäftige mich mit [Frage] für [Zielgruppe] und bringe Erfahrung aus [konkreter Zusammenhang] mit. Prüfe jedes Element auf Richtigkeit. Vermeide unbelegte Superlative und Titel, deren Bedeutung unklar bleibt. Die Formulierung soll Orientierung geben, nicht eine künstliche Überlegenheit behaupten.

Entwickle drei wiederkehrende Perspektiven

Leite aus deinem Thema drei Fragen ab, die du vertiefen kannst. Beispielsweise Entscheidung, Umsetzung und typische Grenzen. Sammle für jede Perspektive ein Beispiel und eine hilfreiche Arbeitshilfe. Aktualisiere die Positionierung, wenn sich deine tatsächliche Arbeit verändert oder du neue Erkenntnisse gewinnst.

Ist eine enge Positionierung für immer verbindlich?

Nein. Sie beschreibt deinen aktuellen Schwerpunkt. Änderungen sollten aus deiner tatsächlichen Arbeit entstehen und verständlich kommuniziert werden.

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